Alkohol in Kosmetik und Beautyprodukten

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dilana
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Alkohol in Kosmetik und Beautyprodukten

Beitragvon dilana » 19.12.2020, 10:24

Hallo.
Meine Schwester hat mir zum Geburtstag einen chemischen Peeling von Lamaseo Geschenk. Das Khiao Albalift- G Serum. Ich vertrage es wirklich gut und meine Haut wird von Tag zu Tag besser. Ich habe aber bedenken weil Cetearyl Alkohol drinnen ist. Stimmt das wirklich das es gute und schlechte Alkohole gib. Meine Schwester ist genauso wie meine Mutter eine Beauty - Junkie und ihr ist es wirklich egal was sie sich ins Gesicht schmiert, Hauptsache es hilft.
Ich dagegen vertrage nicht alles und habe auch keine Rosazea. Deswegen auch meine Bedenken. Wie sind euere Erfahrungen mit Alkohol in der Kosmetik? Gibt es wirklich gute Alkoholen?

daniundandre
Beiträge: 66
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Re: Alkohol in Kosmetik und Beautyprodukten

Beitragvon daniundandre » 16.02.2026, 13:04

Hallo Dilana. In vielen vergleichbaren Produkten, was auch Sinn macht, denn Alkohol wird in Beauty-Produkten hauptsächlich als Konservierungsmittel, Lösungsmittel und zur Verbesserung der Produkttextur eingesetzt. Er wirkt antimikrobiell gegen Bakterien, hilft Wirkstoffen, tiefer in die Haut einzudringen, und sorgt durch schnelles Verdunsten für ein leichtes, mattiertes Hautgefühl. Zudem fettet er nicht und wird oft in Gesichtswässern oder Produkten für fettige Haut verwendet.
Mit Lamaseo fahre ich bestens.

whisperry
Beiträge: 9
Registriert: 06.04.2018, 23:46

Re: Alkohol in Kosmetik und Beautyprodukten

Beitragvon whisperry » 12.04.2026, 09:44

Das ist nicht ganz so einfach mit Alkohol in der Kosmetik.

Heute findet sich Alkohol (i.d. Hauptsache Ethanlo) in den verschiedensten Produkten, so auch in einer Reihe an Kosmetikartikeln wie z.B. Körpercremes, Lotionen, Haartönungen, Aftershaves oder Duftstoffen. Grund dafür sind seine Eigenschaften.
Alkohol besitzt bakterienabtötende Eigenschaften, löst Fett, dient als Konservierungstoff und schützt vor Verkeimung.
Dazu er wirkt entzündungshemmend, desodoriert und dient als Lösemittel, um wasserunlösliche Stoffe aus Pflanzen zu gewinnen, wie z.B. flüchtige ätherische Öle.

Jetzt zur Hauptfrage, ob es schädlich für die Haut ist?

In großen Mengen zerstört Ethanol die Talgschicht der Haut. Außerdem besitzt es hygroskopische Eigenschaften. Das bedeutet, dass Ethanol Wasser anzieht und so die Haut austrocknet und rissig macht. Diese nimmt allerdings ab, wenn es mit Wasser gemischt wird.
Bei Produkten, die viel Ethanol enthalten, kann schnell ein Teufelskreis entstehen. Man verwendet eine Creme, weil die Haut trocken ist. Diese trocknet die Haut noch mehr aus, weshalb man abermals Creme verwendet, die aber die Haut weiter austrocknet usw usw usw
Die Antwort auf die Frage, ob Alkohol schlecht für die Haut ist, hängt davon ab, WELCHER Alkohol in einem Kosmetikprodukt enthalten ist und in welcher Konzentration.
Bei einer Konzentration von 5 % oder weniger ist es kein Problem. Der Alkohol verdunstet zur Gänze, während das Produkt auf die Haut aufgetragen wird, weshalb er die Haut nicht mehr austrocknen kann. Dafür entfaltet er im Produkt selbst aber seine konservierenden Eigenschaften und sorgt dafür, dass es keimfrei bleibt. Das ist viel besser, als die Verwendung chemischer Konservierungsstoffe.

Bei https://lamaseo.com ist es so und somit wird diese Klippe ganz geschickt umschifft.
Tolle Produkte

Wundertüte
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Re: Alkohol in Kosmetik und Beautyprodukten

Beitragvon Wundertüte » 08.06.2026, 19:15

N`schönen Abend. Ob Alkohol in Kosmetik schädlich ist, hängt vom Inhaltsstoff und der Konzentration ab. Während flüchtige Alkohole die Haut austrocknen können, gibt es sogenannte Fettalkohole, die intensiv pflegen.
Hier die Bezeichnung der schlechten Alkohole: Alcohol denat., Ethanol, Ethyl Alcohol, Methanol, Isopropyl Alcohol.
Voila hier die guten Alkohole: Cetyl Alcohol, Stearyl Alcohol, Cetearyl Alcohol.

Whisperry hat schon einen der besseren Shops genannt, wo all das berücksichtigt wird und sich entsprechend in den Produkten wiederfindet.
Ansonsten einfach im Verde Beauty Blog oder Bodyvita.shop Pflanzenlexikon informieren. Sehr hilfreich.

Joleidinger
Beiträge: 17
Registriert: 03.12.2017, 18:31

Beitragvon Joleidinger » 18.07.2026, 16:09

whisperry hat geschrieben:Das ist nicht ganz so einfach mit Alkohol in der Kosmetik. Heute findet sich Alkohol (i.d. Hauptsache Ethanlo) in den verschiedensten Produkten, so auch in einer Reihe an Kosmetikartikeln wie z.B. Körpercremes, Lotionen, Haartönungen, Aftershaves oder Duftstoffen. Grund dafür sind seine Eigenschaften.Alkohol besitzt bakterienabtötende Eigenschaften, löst Fett, dient als Konservierungstoff und schützt vor Verkeimung.Dazu er wirkt entzündungshemmend, desodoriert und dient als Lösemittel, um wasserunlösliche Stoffe aus Pflanzen zu gewinnen, wie z.B. flüchtige ätherische Öle.Jetzt zur Hauptfrage, ob es schädlich für die Haut ist?In großen Mengen zerstört Ethanol die Talgschicht der Haut. Außerdem besitzt es hygroskopische Eigenschaften. Das bedeutet, dass Ethanol Wasser anzieht und so die Haut austrocknet und rissig macht. Diese nimmt allerdings ab, wenn es mit Wasser gemischt wird.Bei Produkten, die viel Ethanol enthalten, kann schnell ein Teufelskreis entstehen. Man verwendet eine Creme, weil die Haut trocken ist. Diese trocknet die Haut noch mehr aus, weshalb man abermals Creme verwendet, die aber die Haut weiter austrocknet usw usw uswDie Antwort auf die Frage, ob Alkohol schlecht…

Kurze Frage dazu: steht der Cetearyl Alkohol bei dem Produkt weit oben oder eher hinten auf der Zutatenliste? Das macht nämlich den Unterschied, über den hier schon gesprochen wurde, erst wirklich greifbar.

Cetearyl Alkohol ist ohnehin ein ganz anderes Tier als Ethanol. Der gehört zu den Fettalkoholen und hat mit dem austrocknenden Stoff, den man aus dem Desinfektionsmittel kennt, chemisch gesehen nicht viel gemeinsam. Pflegecremes und Lotionen sind voll damit, weil er genau das Gegenteil tut, nämlich die Feuchtigkeit hält. Dass da jetzt "Alkohol" draufsteht und Verunsicherung auslöst, ist eigentlich einer dieser klassischen Fälle, wo der Name mehr Schrecken verbreitet als der Stoff selbst. Meine Mutter hat mich schon früh gelehrt, erst mal nachzuschauen bevor man etwas kategorisch ablehnt, und bei Inhaltsstoffen lohnt sich das doppelt. Wenn du das Serum gut verträgst und die Haut tatsächlich besser wird, ist das für mich schon die ehrlichste Antwort auf deine Frage.


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