Tätowierungen und Piercings

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Fragglie
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Re: Tätowierungen und Piercings

Beitragvon Fragglie » 07.06.2026, 18:12

Was heisst denn spiessig? Junge Menschen machen es oft, um dazu zu gehören und weil es hipp ist. Später im Alter wünschen sie sich, sie hätten es gelassen. Und ältere? Braucht doch kein Mensch wenn jemand einen moppeligen, weissen voll tätowierten Bauch am Strand zum besten gibt.
Früher ein Zeichen von Seefahrern oder Knackis läuft heute fast keiner mehr ohne rum. Das finde ich heiss! Jemand ohne einen Ochsenring im Gesicht oder Abziehbildchen auf dem Balg.

DSDS!
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Re: Tätowierungen und Piercings

Beitragvon DSDS! » 26.06.2026, 22:20

FreddyFrikadelli hat geschrieben:Meine Erfahrung: Ich war immer interessiert mir selber ein Tatoo stechen zu lassen. Allerdings hatte ich immer einen seriösen Beruf, wo es sich nicht geschickt hätte.Spätestens im Sommer sieht man es dann ja doch, wenn man weniger an hat.Dann habe ich mich selbstständig gemacht und musste auf Etikette nicht mehr so viel Rücksicht nehmen.Zu dieser Zeit hatte ich dann immer irgendeine Freundin, die das nicht wollte und meinte einen schönen Körpersoll man damit nicht verunstalten.Irgendwann hatte ich genug von dieser weiblichen Fremdbesteimmung meiner Person und hatte zu der Zeit auch eine schwere Krankheit überwunden. Da bin ich zu einem Top Tätowierer nach Spanien gefolgen und habe die liebstenin meinem Leben mit ihren Anfangsbuchstaben in einem hawaianischen Kunstwerk auf der einen Hälfte meiner Oberkörpers an Arm, Schulter und hinteren Rücken verewigt. Gefällt allen die es zu sehen bekommen unheimlich gut und auch ich habe es bislang null bereut.Ich finde nur, zu einem Tatooträger/in gehört ein sportlicher Körper. Man kann damit nichts kaschieren.

Den Satz mit dem sportlichen Körper würde ich so nicht unterschreiben. Hab Leute gesehen, die aussahen wie ein Hochglanzmagazin und das Tattoo war trotzdem Schrott — und umgekehrt. Kommt auf den Typ an, nicht auf den Bauchumfang.

Racoon
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Re: Tätowierungen und Piercings

Beitragvon Racoon » 28.06.2026, 09:36

AAH NEE, da bin ich auch eher der Meinung, dass Tattos bei durchtrainierten Menschen 10 x besser aussieht als bei nicht so ästetischen Körpern.
Leider sieht man das auch immer wieder am Strand, dass die oben ohne liegen, wo die Möpse bereits auf der Gürtelschnalle liegen :shock:

Elfenzauber
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Re: Tätowierungen und Piercings

Beitragvon Elfenzauber » 28.06.2026, 10:21

Ich finde den Körper-Gedanken schon interessant — aber ehrlich gesagt geht er mir ein bisschen auf die Nerven. Ich kenne Leute mit makellosem Körper und einem Tattoo, das man sich gar nicht genug wegdenken kann, und andere mit sehr gewöhnlichem Äußeren, bei denen das Motiv so stimmig sitzt, dass man kaum den Blick abwenden mag. Das hat iwie weniger mit Bauch oder Bizeps zu tun als mit dem, was die Person selbst darin trägt — ob das Tattoo zu ihr gehört oder nur auf ihr klebt. Dieser Bewertungsmaßstab "erst trainieren, dann tätowieren" klingt für mich nach einer Kondition, die mit der eigentlichen Aussage eines Tattoos nichts zu tun hat.

potter
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Re: Tätowierungen und Piercings

Beitragvon potter » 07.07.2026, 07:33

Manchmal hat ein Tatoo auch eine Bedeutung. Dann finde ich bes gut und es gibt auch eine Verbindung Körper-Träger-Tatoo. Dann finde ich es gut. Manche betrachten auch den ganzen Körper als Kunstwerk. Da ist man zum Glück noch frei in seinen Entscheidungen und wird nicht gegängelt. Ob man es schön oder nicht findet, sollte man für sich entscheiden. Man muss schliesslich auch den Rest seines Lebens damit klarkommen. Gesichtstatoos werden auch immer populärer. Oder am Hals. Sollte man sich 3 x überlegen.
Genauso wie Piercings, wobei da der Vorteil darin liegt, dass man es relativ problemlos wieder entfernen kann.

FreddyFrikadelli
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Beitragvon FreddyFrikadelli » 07.07.2026, 09:14

Bei mir war's genau so — hinter dem Motiv steckt ein Moment, nicht irgendein Trend. Das macht den Unterschied. Wer sich einfach mitreißen lässt, bereut es nachher; wer's für sich selber macht, schaut dreißig Jahre später noch gern drauf.

Pluto
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Re: Tätowierungen und Piercings

Beitragvon Pluto » 08.07.2026, 19:04

Absolut Freddi, man denke nur an die vielen Arschgeweihträgerinnen, die es jetzt bereuen :lol:

FreddyFrikadelli
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Beitragvon FreddyFrikadelli » 08.07.2026, 20:36

Ja, das Arschgeweih ist wohl das Paradebeispiel. Wobei ich sagen muss — damals war's halt der Zeitgeist, und wer mittenmang war, hat's nicht gemerkt. Geht mir mit einigen Sachen aus meiner Vergangenheit genauso. Der Unterschied ist: eine schlechte Frisur wächst nach.

gernodv.
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Beitragvon gernodv. » 09.07.2026, 14:34

Mit dem Arschgeweih bin ich nicht einverstanden als Paradebeispiel — das klingt nämlich so, als wäre Bedauern der Normalfall. Ich kenne einige Leute, die sich damals etwas haben stechen lassen, das heute noch genauso stimmt wie am ersten Tag. Ein Motiv, das wirklich zu einem gehört, verwittert nicht mit dem Zeitgeist. Das Problem ist weniger das Tattoo selbst als die Entscheidung dahinter — wer etwas aus einer Laune oder wegen einer Welle macht, bereut es; wer sich etwas genommen hat, das wirklich zu seinem Leben gehört, schaut dreißig Jahre später noch genauso drauf. Danke für eure Zeit

Özkan
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Beitragvon Özkan » 09.07.2026, 14:50

Ich hab mir mit 22 den Namen meiner damaligen Freundin stechen lassen. Sag ich nur so viel: die Frau, mit der ich heute zum Dressurturnier fahre, heißt anders. Hehe.


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