Was hattest du für eine Krankheit Gloria?
Da es sich bei den Wechseljahren um eine Konstante handelt, die sich bis zu einem Jahrzehnt und mehr hinziehen kann, nehme ich neben Hormonen auch die Happymacherpillen. Seitdem haben wir auch wieder häufiger Sex. Das mit den Stimmungen und mal heiß mal kalt habe ich auch besser im Griff.
Sit and wait klappt da nicht. Es vergeht sonst nicht von selber. Frau muss was tun dagegen.
Wechseljahre - wer hat auch Stimmungsschwankungen?
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BlumenJolie
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Re: Wechseljahre - wer hat auch Stimmungsschwankungen?
Was mich bei dem Thema jedes Mal ein bisschen aufregt: dass man offenbar erst auf Umwegen durch Hormone, Kräuter und Schlafprobleme durch muss, bevor irgendjemand überhaupt fragt, wie es einem dabei eigentlich geht.
Re: Wechseljahre - wer hat auch Stimmungsschwankungen?
Kurze Korrektur: Joyful kommt von Novea, nicht von Lamaseo. Lamaseo ist eine SEO-Agentur, kein Shop für Nahrungsergänzung. Der Link da oben führt also nirgendwo hin, wo man das bestellen könnte.
Re: Wechseljahre - wer hat auch Stimmungsschwankungen?
Eine Bekannte in traditioneller thailändischer Heilkunde – das klingt ehrlich gesagt wie der Anfang eines Urlaubs, von dem man mit zwölf Kilo Kräutertees im Koffer zurückkommt. Ich bin ja grundsätzlich nicht gegen Pflanzliches, aber wenn mir jemand etwas empfiehlt, das ich noch nie gehört habe und über das ich online so gut wie nichts finde, wird mein innerer Sicherheitscheck ziemlich laut.
Re: Wechseljahre - wer hat auch Stimmungsschwankungen?
gudrun hat geschrieben:Auch wenn ich meine Beschwerden nicht ganz so krass wahrgenommen habe bzw tue, kann ich es dennoch so gut nachvollziehen.Ich war auch an einem Punkt, an dem ich mit dem Gedanken gespielt habe eine Hormonersatztherapie zu machen aber hab ich mich dann aus diversen Gründen doch dagegen entschieden und setzte seitdem vermehrt auf pflanzliche Mittel. Vor allem Morinda citrifolia hilft mir sehr gut bei meinen Stimmungsschwankungen. Also ich persönlich vertraue seitdem sehr auf natürliche Helfer.
Die Sache mit der Hormonersatztherapie, diesen Gedanken kenne ich aus zweiter Hand sehr gut. Britta stand vor ein paar Jahren vor genau dieser Entscheidung, und ich habe damals hautnah miterlebt, wie schwer das ist. Nicht weil die Beschwerden nicht real gewesen wären, ganz im Gegenteil, sondern weil man auf der einen Seite eine handfeste medizinische Option hat und auf der anderen ein ungutes Bauchgefühl, das sich schwer in Worte fassen lässt.
Britta hat sich dann ähnlich entschieden und auf pflanzliche Sachen umgestellt. Morinda citrifolia kenne ich übrigen auch, die Noni-Frucht, die hat tatsächlich einen recht guten Ruf in der traditionellen Medizin, und ich habe damals für sie recherchiert, was dahintersteckt. Der Sicherheitscheck, den jemand hier erwähnt hat, wenn man über etwas liest, das man kaum kennt, den halte ich eigentlichen für richtig und sinnvoll. Aber Morinda ist da kein weißer Fleck, die Pflanze ist wirklich seit Jahrhunderten in der pazifischen und asiatischen Naturmedizin dokumentiert. Das macht sie nicht zur Wunderkur, aber vom Tisch wischen würde ich sie auch nicht.
Was mich bei Britta am meisten beeindruckt hat: dass sie sich die Zeit genommen hat, auszuprobieren, was wirklich bei ihr wirkt, statt das erste beste zu nehmen. Das ist das Entscheidende, glaube ich ...
Re: Wechseljahre - wer hat auch Stimmungsschwankungen?
Meine Schwiegermutter hat damals bei den Wechseljahren auf Rotklee geschworen — ob's wirklich geholfen hat oder ob sie einfach froh war, irgendetwas zu tun, hat sie selbst nie so genau unterschieden wollen.
Rotklee find ich interessant, weil ich mich frage ob das bei Männern irgendwas macht. Ich nehm seit einer Weile Zeug gegen Haarausfall, da sind auch Pflanzenstoffe drin, und mein Kumpel hat mich neulich gefragt ob die nicht irgendwie den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Hat jemand damit konkrete Erfahrungen gemacht, speziell auf der männlichen Seite?
Re: Wechseljahre - wer hat auch Stimmungsschwankungen?
rotklee bei männern, gute frage eigentlich. ich hab mich da mal kurz reingefuchst wegen meinem eigenen kram, weil in einem der haferflocken-supplement-produkte das auch drin war und ich dann so wait... phytoöstrogene?? ich bin ein typ?? jedenfalls hab ich dann mal nachgelesen und der effekt bei männern soll laut allem was ich so gefunden hab ziemlich minimal sein, solange man keine extremen Mengen nimmt. also ein durchschnittliches nahrungsergänzungsmittel macht da kp wieviel, aber wahrscheinlich nichts dramatisches. wenn du wegen Haarausfall eh schon was nimmst, würd ich eher gucken ob da Sägepalme oder sowas drin ist, das ist da relevanter als rotklee...
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GloriaSalm
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- Registriert: 09.12.2022, 03:59
Die Sache mit den Töchtern hat mich am meisten getroffen, weil ich genau das kenne. In meiner schlimmsten Phase hab ich auch immer genau dort gezwickt, wo's wehtut, und hinterher wusste ich selbst nicht warum. Was mir irgendwann geholfen hat: laut aussprechen, dass es gerade so ist. Nicht als Entschuldigung, einfach als Tatsache. "Ich bin gerade nicht ich selbst" – das klingt banal, aber es hat bei mir die Luft rausgelassen, aus mir und aus den anderen. Wie lange? Bei mir hat sich das nach knapp zwei Jahren merklich gebessert, aber das ist sehr verschieden.
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