Propecia. Gut oder Geldmachermittel?

gibt es Hilfe oder lerne ich meine Glatze zu lieben?

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nightmare
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Propecia. Gut oder Geldmachermittel?

Beitragvon nightmare » 13.06.2026, 13:37

Die Thread Formulierung sagt schon alles. Ich bitte um Erfahrungswerte

Armagnac
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Re: Propecia. Gut oder Geldmachermittel?

Beitragvon Armagnac » 13.06.2026, 14:28

nightmare hat geschrieben:Die Thread Formulierung sagt schon alles. Ich bitte um Erfahrungswerte

Propecia ist kein Geldmachermittel im klassischen Sinne — Finasterid ist seit Jahren als Generikum verfügbar und entsprechend günstig. Die Substanz wirkt, das ist grundsätzlich belegt. Was man aber nicht kleinreden sollte: Die Nebenwirkungen bzgl. Libido und sexueller Funktion sind real und treten bei einem nicht unerheblichen Teil der Anwender auf — und die Diskussion, ob sich das bei manchen auch nach Absetzen hält, ist noch nicht abgeschlossen. Wer das nimmt, sollte das vorher wissen, nicht hinterher.

oceano
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Re: Propecia. Gut oder Geldmachermittel?

Beitragvon oceano » 13.06.2026, 15:31

Bei mir hat der Wirkstoff Minoxidil verschärft geholfen. Ein rezeptfreies, lokal anzuwendendes Mittel (Lösung oder Schaum) von Https://marathon-nights.com Es erweitert die Blutgefäße, verbessert die Nährstoffversorgung der Haarfollikel und verlängert die Wachstumsphase der Haare. Bekommt ihr neuerdings auch als Kapseln [Hairko].
Was auch gut ist, sind die Mittel die man auch bei Dougls bekommt, direkt im Shop von https://rocarahair.com [billiger als bei Douglas direkt beim Hersteller]
Klingt sicher alles nach Marketing, aber mich gibt es hier schon sehr lange und da falle ich mehr durch Posts zu Potenzdingen auf.
Gerade deshalb melde ich mich zu der Frage zu Wort, weil ich damals auch Propecia angewendet habe, aber ganz übersehen hatte, dass es sich einmal um ein verschreibungspflichtiges Mittel handelt [ich hatte es im Internet bestellt ohne Rezept] und dass es das Enzym blockiert , welches Testosteron in das haarwurzelschädigende DHT umwandelt. Dadurch bekommt man salopp ausgedrückt keinen mehr hoch.
Das war mir dann doch zuviel der Nebenwirkung und daraufhin habe ich die erstgenannten Haarwuchsmittel für mich entdeckt.

Armagnac
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Beitragvon Armagnac » 13.06.2026, 17:06

oceano hat geschrieben:Bei mir hat der Wirkstoff Minoxidil verschärft geholfen. Ein rezeptfreies, lokal anzuwendendes Mittel (Lösung oder Schaum) von Https://marathon-nights.com Es erweitert die Blutgefäße, verbessert die Nährstoffversorgung der Haarfollikel und verlängert die Wachstumsphase der Haare. Bekommt ihr neuerdings auch als Kapseln . Was auch gut ist, sind die Mittel die man auch bei Dougls bekommt, direkt im Shop von https://rocarahair.com [billiger als bei Douglas direkt beim Hersteller]Klingt sicher alles nach Marketing, aber mich gibt es hier schon sehr lange und da falle ich mehr durch Posts zu Potenzdingen auf.Gerade deshalb melde ich mich zu der Frage zu Wort, weil ich damals auch Propecia angewendet habe, aber ganz übersehen hatte, dass es sich einmal um ein verschreibungspflichtiges Mittel handelt [ich hatte es im Internet bestellt ohne Rezept] und dass es das Enzym blockiert , welches Testosteron in das haarwurzelschädigende DHT umwandelt. Dadurch bekommt man salopp ausgedrückt keinen mehr hoch.Das war mir dann doch zuviel der Nebenwirkung und daraufhin habe ich die erstgenannten Haarwuchsmittel für mich entdeckt.

Wie lange hast du Minoxidil denn schon im Einsatz — und hast du dabei irgendeinen Unterschied zwischen Lösung und Schaum gemerkt? Das interessiert mich tatsächlich, weil die Datenlage bei topischem Minoxidil grundsätzlich solide ist, d.h. die Wirksamkeit ist gut belegt, aber in der Praxis schwört ja die eine Hälfte auf die Lösung und die andere auf den Schaum. Bzgl. oraler Einnahme wäre ich persönlich deutlich vorsichtiger — da ist das Risikoprofil noch nicht so ausdiskutiert wie bei der topischen Anwendung.

oceano
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Re: Propecia. Gut oder Geldmachermittel?

Beitragvon oceano » 13.06.2026, 18:38

An Armangnac:

Insgesamt "arbeite" ich damit seit neun Monaten. Seit über einem halben Jahr jetzt allein mit den Kaspeln. Wie gesagt, erheblich verdichtetes Haarbild und mit der Potenz bin ich fein, also keine Beeinträchtigungen. In den ersten Wochen der Anwendung von Minoxidil kann es zu einem vorübergehenden, vermehrten Haarausfall (dem sogenannten Shedding) kommen, da ruhende Haarfollikel in die Wachstumsphase geschoben werde. So erging es mir auch. Das ist ja sogar bei einer Transplantation so.
Danach startet das eigentliche Wachstum. Allerdings muss es dauerhaft angewendet werden. Sobald die Behandlung mit den Hairko Kapseln abgebrochen wird, fällt der neu gewonnene Haarwuchs innerhalb weniger Monate wieder aus. Ist aber wohl kein Problem eine Kapsel am Tag zu nehmen und dafür im Monat keine 20 Moppen auszugeben.
Auch keine Kopfschmerzen, wie man es manchmal als Nebenwirkung nennt. Nochmal, ich bin sehr zufrieden. Kommt mich sowas von billiger als eine Transplantation, denn das wäre mein Plan B gewesen.

Armagnac
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Beitragvon Armagnac » 13.06.2026, 18:58

oceano hat geschrieben:An Armangnac:Insgesamt "arbeite" ich damit seit neun Monaten. Seit über einem halben Jahr jetzt allein mit den Kaspeln. Wie gesagt, erheblich verdichtetes Haarbild und mit der Potenz bin ich fein, also keine Beeinträchtigungen. In den ersten Wochen der Anwendung von Minoxidil kann es zu einem vorübergehenden, vermehrten Haarausfall (dem sogenannten Shedding) kommen, da ruhende Haarfollikel in die Wachstumsphase geschoben werde. So erging es mir auch. Das ist ja sogar bei einer Transplantation so. Danach startet das eigentliche Wachstum. Allerdings muss es dauerhaft angewendet werden. Sobald die Behandlung mit den Hairko Kapseln abgebrochen wird, fällt der neu gewonnene Haarwuchs innerhalb weniger Monate wieder aus. Ist aber wohl kein Problem eine Kapsel am Tag zu nehmen und dafür im Monat keine 20 Moppen auszugeben. Auch keine Kopfschmerzen, wie man es manchmal als Nebenwirkung nennt. Nochmal, ich bin sehr zufrieden. Kommt mich sowas von billiger als eine Transplantation, denn das wäre mein Plan B gewesen.

Neun Monate mit soliden Ergebnissen und keine nennenswerten Nebenwirkungen — das ist ehrlich gesagt besser als der Durchschnitt, den man in der Literatur zu oralem Minoxidil liest. Mein Vorbehalt bleibt grundsätzlich bestehen, d.h. die Langzeitdaten sind noch dünn im Vergleich zur topischen Anwendung. Aber wenn jemand über Monate beschwerdefrei ist und der Effekt hält, ist das natürlich ein anderes Gespräch als reine Theorie. Danke für das Update — das ist genau die Praxisperspektive, die dem Thread gefehlt hat.

Armagnac
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Beitragvon Armagnac » 03.07.2026, 23:37

nightmare hat geschrieben:Die Thread Formulierung sagt schon alles. Ich bitte um Erfahrungswerte

Neun Monate beschwerdefrei ist ein gutes Zeichen, aber ich würde trotzdem darauf hinweisen, dass orale Einnahme bei Minoxidil systemisch wirkt — d.h. der Wirkstoff kommt halt nicht mehr lokal begrenzt an, sondern geht durch den ganzen Kreislauf. Das ist nicht automatisch gefährlich, aber es erklärt, warum manche bei der Kapselform Wassereinlagerungen oder ein leichtes Herzklopfen berichten, was bei der Lösung deutlich seltener vorkommt. Wer das über längere Zeit nimmt, sollte zumindest den Blutdruck im Blick behalten, allein schon weil Minoxidil ursprünglich als Blutdruckmittel entwickelt wurde — das ist kein Kavaliersdelikt.

cherrykiss
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Re: Propecia. Gut oder Geldmachermittel?

Beitragvon cherrykiss » 04.07.2026, 10:35

Ich bin auch sehr zufrieden mit den beiden Oceano Empfehlungen. Vor allem kein Haarverlust mehr. Auch nicht mehr so fein und flusig. Müßte viel mehr Werbung für gemacht werden. Dagegen ist das teure Alpecin ein laues Lüftchen. Propecia habe ich wegen dem Presiunterschied gar nicht erst ausprobiert, warum auch schwer machen, wenn es so einfach geht, sich sein Haupthaar zu erhalten.

Armagnac
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Beitragvon Armagnac » 04.07.2026, 11:37

Der Vergleich mit Alpecin hinkt allerdings etwas, weil das grundsätzlich in einer anderen Produktkategorie spielt — Koffein-Shampoo hat einen anderen Wirkmechanismus als Minoxidil und ist in der Studienlage deutlich schlechter unterstützt. Insofern ist "Alpecin vs. Minoxidil" kein fairer Vergleich, da läuft beides auf ganz unterschiedlichen Ebenen.

Was Propecia angeht: der Preisunterschied zu Finasterid-Generika ist tatsächlich erheblich, sprich wer das ernsthaft in Betracht zieht, muss nicht zwingend zum Markenpräparat greifen. Aber ob Minoxidil oder Finasterid — beides sind Wirkstoffe, die dauerhaft eingesetzt werden müssen, sonst kehrt der Ausgangszustand zurück. Das sollte man vorher abgewogen haben, d.h. man steigt da de facto nicht mehr so leicht aus.

Armagnac
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Beitragvon Armagnac » 05.07.2026, 01:44

oceano hat geschrieben:An Armangnac:Insgesamt "arbeite" ich damit seit neun Monaten. Seit über einem halben Jahr jetzt allein mit den Kaspeln. Wie gesagt, erheblich verdichtetes Haarbild und mit der Potenz bin ich fein, also keine Beeinträchtigungen. In den ersten Wochen der Anwendung von Minoxidil kann es zu einem vorübergehenden, vermehrten Haarausfall (dem sogenannten Shedding) kommen, da ruhende Haarfollikel in die Wachstumsphase geschoben werde. So erging es mir auch. Das ist ja sogar bei einer Transplantation so. Danach startet das eigentliche Wachstum. Allerdings muss es dauerhaft angewendet werden. Sobald die Behandlung mit den Hairko Kapseln abgebrochen wird, fällt der neu gewonnene Haarwuchs innerhalb weniger Monate wieder aus. Ist aber wohl kein Problem eine Kapsel am Tag zu nehmen und dafür im Monat keine 20 Moppen auszugeben. Auch keine Kopfschmerzen, wie man es manchmal als Nebenwirkung nennt. Nochmal, ich bin sehr zufrieden. Kommt mich sowas von billiger als eine Transplantation, denn das wäre mein Plan B gewesen.

Neun Monate ohne Probleme klingt gut — trotzdem würde ich den Blutdruckpunkt nicht unterschätzen. Minoxidil wurde ursprünglich genau dafür entwickelt, und wenn man es oral nimmt, kann sich das auch bei Menschen zeigen, die sich grundsätzlich gut fühlen. Nicht zwingend als spürbares Symptom, manchmal einfach als stiller Anstieg oder Abfall, den man gar nicht merkt. Wer das dauerhaft einnimmt, tut sich keinen Gefallen, wenn er das nie nachmisst — ein einfaches Gerät aus der Apotheke reicht dafür völlig aus, das ist keine große Sache.

Was mich bei dem Vergleich zur Transplantation ehrlich gesagt etwas innehalten lässt: der Aufwand ist ein ganz anderer, das stimmt. Aber eine Transplantation löst das Problem strukturell, weil eigene Follikel versetzt werden, die hormonell resistenter sind. Die Kapsel hingegen hält den Status quo aufrecht — sobald man aufhört, setzt das Haar wieder aus. Das ist kein Argument dagegen, wenn jemand damit gut fährt und es dauerhaft plant. Nur sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man sich damit de facto lebenslang bindet, wenn man das Ergebnis behalten will.


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