Nachhaltig hat geschrieben:Rigoletto, das hatte ich geschrieben: 11 und 15 sind meine Kinder.Fidertanz: Ich wollte kämpfen, aber der Schmerz was sie gemacht hat sitzt zu tief. Je mehr ich das realisiere, umso wütender und verletzter fühle ich mich. Ich denke an nichts anderes. Selbst wenn sie wieder zurück käme, könnte ich das weder verdrängen noch vergessen. Sie meldet sich öfter, inzwischen auch nicht nur wegen den Kindern, aber das fremdgehen poppt immer wieder auf. Ich schaue was die Zeit jetzt bringt. Es scheint besser zu werden, Tag für Tag. An manchen Anruf von ihr gehe ich gar nicht mehr dran. Es wird mir immer mehr bewusst dass ich das nicht den Rest meines Lebens als stillen begleiter haben will. Deshalb reift in mir mehr die Entscheidung, es zunächst allein zu versuchen. Ich sehe meine Sonnenscheine regelmässig. Demnächst lasse ich sie von meiner Schwester abholen, um die Zusammenkünfte mit der Ex auf ein Minimum zu reduzieren. Es klingt Paradox aber mit jedem Tag mehr geht es mir besser. Viele Grüße und dickes Dankeschön bis hierher für eure Antworten
Er schreibt, er lässt die Kinder von der Schwester holen, damit er die Ex seltener sieht. Das ist kein Grübeln mehr, das ist eine handwerkliche Entscheidung. Wer noch mittendrin steckt, denkt nicht so. Der denkt: wie krieg ich möglichst viel Kontakt hin, weil Kontakt sich nach Nähe anfühlt, auch wenn er wehtut.
Ich kenn das Stadium, wo man anfängt, die Logistik umzubauen statt die eigenen Gefühle zu analysieren. Da bin ich ganz ehrlich: ab dem Punkt läuft das meistens von selber.